Stadtführungen
Der Pfad des Drachen Ystorion (24/7 geöffnet, kostenfrei)
Annaschacht – Ausstellung mit Förderturm (24/7 geöffnet, kostenfrei)
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Stadtführungen
Der Pfad des Drachen Ystorion (24/7 geöffnet, kostenfrei)
Annaschacht – Ausstellung mit Förderturm (24/7 geöffnet, kostenfrei)
Jedermannstadtführung
Mai bis Oktober, jeden 1. und 3. Samstag im Monat
Lassen Sie sich einfangen von den zauberhaften Spuren der weit über 1000-jährigen Geschichte Stadt Sulzbach-Rosenbergs. Als besonderes Highlight steigen Sie in das Lochgefängnis im Rathaus hinab.
Jedermannstadtführung
Mai bis Oktober, jeden 1. und 3. Samstag im Monat
Lassen Sie sich einfangen von den zauberhaften Spuren der weit über 1000-jährigen Geschichte Stadt Sulzbach-Rosenbergs. Als besonderes Highlight steigen Sie in das Lochgefängnis im Rathaus hinab.
Inklusive Stadtführung
Ein einzigartiges Projekt ist die inklusive Stadtführung in Sulzbach-Rosenberg. Von Februar bis Juni 2022 wurde Manuel Stachura von Museumspädagogin Tanja Weiß ausgebildet. Nun führt er mit ihr gemeinsam interessierte Gruppen durch die Neustadt. „Auf den Spuren des Kaisers“ geht es vom Geschichtsbrunnen über die Neustadt zur Stadtmauer. Die Führung in Dialogform lädt dazu ein, die Stadt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. An neun Stationen wird viel Wissenswertes und so manche Anekdote aus der reichen Geschichte unserer Stadt erzählt. Teilnehmer erfahren, wie ein neues Stadtviertel entsteht und wie die Menschen im Mittelalter lebten. Die Führung richtet sich an jeden Interessierten. Besonders Schulen und Kindergärten soll Inklusion auf diese Weise früh begegnen. Die Führung wurde so konzipiert, dass sie für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung geeignet ist.
Startpunkt: Geschichtsbrunnen (vor dem Rathaus)
Geführte Wanderungen entlang des Bergbaupfades
Wandern Sie mit Wanderwart Peter Preller auf den Pfaden des Sulzbacher Bergbaus. Genießen Sie die Landschaft und folgen Sie alten Spuren. Der gesamte Bergbaupfad erstreckt sich auf ca. 18 km und lässt sich in drei Streckenabschnitte untergliedern. Die Routen können individuell besprochen werden.
Führungen ab 6 Personen buchbar.
Durch das Schloss mit Knorr-von-Rosenroth
Nutzen Sie die seltene Gelegenheit das Sulzbacher Schloss zu erkunden. Barockdichter Christian Knorr-von-Rosenroth führt Sie durch das ehemalige bedeutende Herrschaftszentrum, das zu einer der frühesten mittelalterlichen Anlagen in Bayern gehört. Besichtigen Sie die Grundmauern des romantischen Bergfrieds erleben Sie ein Stück Sulzbacher Stadtgeschichte.
Stadtrundgang Auf den Spuren der Wittelsbacher aus der Linie Pfalz-Sulzbach
Bei diesem Stadtrundgang sollen Ausschnitte aus dem Leben von Herrscherpersönlichkeiten aus dem Haus Pfalz-Sulzbach zu verschiedenen Zeiten (also z.B. Pfalzgraf Christian August, Kurfürst Karl Theodor und auch Pfalzgräfin Franziska Dorothea) beleuchtet werden, jeweils in Bezug zu historisch bedeutsamen Orten der Stadt in der jeweiligen Epoche. So z.B. das Sulzbacher Schloss, das die Sulzbacher Pfalzgrafen von einer Burg zu ihrer Residenz ausbauten, die Kirche St. Hedwig als zum Schlosskomplex gehörig, oder Synagoge und Druckereien als Ausdruck der Toleranzpolitik Christian Augusts, und, wenn möglich, die Fürstengruft in St. Marien als Begräbnisstätte der Sulzbacher Pfalzgrafen. Anfangs- und Endpunkte der Führung wären die Herrscherporträts im Rathaussaal.
Ehemalige Synagoge
Die jüdische Gemeinde in Sulzbach entwickelte sich mit der Niederlassung der hebräischen Druckereien in Sulzbach. Ihre Popularität war von etwa 1730-1830 unerschütterlich. Die Synagoge wurde nach dem Stadtbrand von 1822 neu erbaut und am 31. August 1827 eingeweiht. Sie galt als eine der schönsten in Bayern. 2008 erwarb die Stadt Sulzbach-Rosenberg das Anwesen und sanierte es bis 2013. Der historische Innenraum einschließlich der raumprägenden Kuppel sowie die Außenfassaden mit Mäanderfriesen und Ecklisenen wurden wiederhergestellt. Der farbigen Gestaltung im Inneren liegt die Fassung von 1827 zu Grunde: weiß gekalkte Wände und grau marmorierte Säulen.
Synagogenstraße 9, 92237 Sulzbach-Rosenberg
Tel.: 09661 / 510-287 (= Stadtarchiv), Fax 510-289
info@synagoge-sulzbach.de, www.synagoge-sulzbach.de
Öffnungszeiten
Mittwoch und Sonntag: 14:00 - 17:00 Uhr
Eintrittspreise
Gruppenführungen:
Öffentliche Führungen:
Hinweis: Mit der Eintrittskarte ist auch der einmalige Besuch des Stadtmuseums Sulzbach-Rosenberg möglich.
Fördergerüst und ehemaliges Schachtgelände St. Anna
Die Errichtung der Schachtanlage begann 1954 mit dem Abteufen des Annaschachtes. Bis 1958 wurden das Fördergerüst und die zentralen Gebäude für die Erzförderung errichtet. Bis 1962 kamen dann weitere Gebäude für die Nutzung als Hauptförderschacht hinzu. Von 1954 bis 1958 wurde der Schacht abgeteuft, über Tage wurden das Fördergerüst und sechs Gebäude errichtet. Unter Tage wurden Richt- und Förderstrecken zu den Erzkörpern der Feldesteile „St. Georg“, „Schützenheim“ und „Galgenberg“ vorangetrieben. Am Annaschacht konnten in der Hochzeit bis zu 2.500 t Erz pro Tag gefördert werden.
Das Fördergerüst ist neben der Maxhütte und dem Schlackenberg ein wesentliches und eindrucksvolles Monument der örtlichen Bergbaugeschichte. Es bildet den Kern einer Dauerausstellung, in der sich Besucher kostenfrei und 24/7 über den Annaschacht, der 25 Jahre lang als Zentralförderschacht alle anderen Gruben verbunden hat, informieren können. Schautafeln verdeutlichen, wie an dieser historischen Stätte gearbeitet wurde. Markante Betonteile, die Hammer und Schlegl darstellen, dienen als Sitzmöglichkeit. Der barrierefreie Weg führt neben dem Förderturm vorbei an verschiedenen Objekte aus der Montangeschichte. Der letzte Hunt von St. Anna, ein Abtäufkübel oder ein Seilbahnwagen sowie eine Lok mit zwei Förderwagen sind auf dem Gelände aufgestellt.
Der Pfad des Drachen YSTORION
Drachen spielen in Oberpfälzer Sagen schon immer eine große Rolle. So auch in der Sage vom „Geigerpumperloch“, die in Sulzbach-Rosenberg spielt. Ob es nun dieser oder ein verwandter Drache ist, der im Sulzbach-Rosenberger Stadtgraben aufgetaucht ist, ist nicht vollständig geklärt. Fest steht allerdings, dass der Drache YSTORION heißt und einen Schatz bewacht – den Schatz der Stadtgeschichte. Nun ist er bereit diesen Schatz mit Besuchern auf seinem Pfad zu teilen. YSTORION kommt aus dem Walisischen und bedeutet Geschichtenerzähler. Der Drache nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch die Geschichte der Stadt. Über QR-Codes können Mini-Hörspiele an sechs Stationen angehört werden, in denen der Drache immer wieder selbst zu Wort kommt. Die Stationen des Erlebniswegs vermitteln Wissenswertes aus der politischen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Geschichte Sulzbach-Rosenbergs. Der Weg durch den frisch sanierten Stadtgraben ist gleichzeitig eine Art Freiluftmuseum. Die historischen Gebäude der Stadt sind die Exponate. Diese können durch die Gucklöcher im Drachen betrachtet werden. Hands-on Elemente machen die Geschichte erfahrbar. Jung und Alt können den Kopf durch den Pranger stecken oder erfühlen, welche berühmten Schriftlettern in Sulzbach-Rosenberg eine Rolle spielen.
Stationen:
1. Miteinander Leben Lernen. - Stadt der Bildung und Toleranz
2. Richten und Regieren. - Stadt der Grafen, Kaiser und Könige
3. Schreiben, Drucken, Informieren. - Stadt der › Schwarzen Kunst ‹
4. Denken, Dichten, Diskutieren. - Stadt mit literarischer Note
5. Beschützen und Bewachen. - Stadt der starken Mauern
6. Erze schürfen, Eisen schmieden. - Stadt der Montangeschichte
Tel.: | +49 (0) 9661 5101170 |