Im äußersten Süden Thüringens erhebt sich die Veste Heldburg, auch „fränkische Leuchte“ genannt, weithin sichtbar aus der Landschaft. Die Grafen von Henneberg nutzten sie aufgrund ihrer strategisch außerordentlich günstigen Lage als Amtssitz. Später gehörte sie den Herzögen von Sachsen-Meiningen.
Der im äußersten Westen der Anlage gelegene Kommandantenbau mit Hausmannsturm dokumentiert die mittelalterliche Nutzung, wurde aber im 16. Jahrhundert überarbeitet. Im anschließenden Jungfernbau befindet sich die Burgkapelle, deren Wandmalereien vom Beginn des 16. Jahrhunderts möglicherweise von Lucas Cranach d. Ä. stammen.
Nachdem die Burg an die ernestinische Linie der Wettiner gefallen war, diente sie zunächst ...
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